29 September 2010
19 September 2010
Fotos von Talitha Kum
Dona Sonia (Freiwillige in der Einrichtung bei der ich sonntags schon zweimal zum Essen war), Loreena (Bäckerin, von der ich schon sehr viel lernen durfte und die immer ein offenes Ohr für mich hat) und ich.
Cenira (4-5-jährigen), ich und Rosseli (12-16-jährigen). Sie sind „tias“ (Erzieherinnen) bei Talitha Kum.
Solange und ich. Solange ist die Köchin hier und wenn sie mittags fertig ist in der Küche gibt’s bei ihr immer einen Chirmarrao. Da komme ich immer gern vorbei. :) Sie kocht sehr gut, was man an meinem Bauchumfang bisschen sehen kann!
Einige Kindergartenkinder beim Spielen im Sandkasten.
Am 16.09. führte eine Organisation aus Sao Leopoldo eine Informationsveranstaltung über den Schutz von Frauen gegen Gewalt durch. Ich durfte daran teilnehmen. Es war sehr interessant und ich denke diese Thematik muss hier noch viel mehr verbreitet werden. Häufig hört man von großer Gewalt innerhalb der Familien.
Am 17.09. haben wir einen Ausflug in den Park der Arbeiter gemacht, weil da derzeit zur Gaucho-Woche viele Buden, eine Bühne und ähnliches zum Gedenken an die Tradition aufgerichtet sind. In dieser Woche verkleiden sich auf viele traditionell, wie man an den Kindern sehen kann.
Am 18.09. war dann anlässlich der Gaucho-Woche der Straßenumzug bei mir im Stadtteil (Feitoria). Hier ein Bild von einigen Mitarbeitern und Kindern kurz vor dem Umzug. Bei dem Umzug haben die Kinder zum Lied „Er hält die ganze Welt“ gesungen und getanzt. Das Lied hat Nicolai aus Deutschland (1 Jahr Freiwilliger bei Talitha Kum) und ich den Kindern beigebracht. und weiter gehts ;)
Dona Sonia und ihre Familie, sowie Irma und die damiligen Hausmitbewohner. Hier sind wir bei Dona Sonia an einem Sonntag, als sie und ihre Familie uns zum Churrasco-Essen eingeladen haben.Am 12.09. habe ich Catha aus Heidelberg in Porto Alegre getroffen, sie studiert dort für ein Jahr und gemeinsam konnten wir ein wenig Porto Alegre erkunden. Die Stadt besitzt noch viele alte Gebäude, die sehr an Europa erinnern. Auf dem Foto ist eins davon, wo jetzt wechselnde Ausstellung immer stattfinden.
Wir entdeckten auch das Gelände von der Gaucho-Woche dort. Hier einige Eindrücke:



und weitere Fotos...


An einem Sonntag haben Irma, ich, Melina und Rolando (zwei die vorübergehend mit im Haus gewohnt haben) einen Ausflug zum Jesuitengelände hier in Sao Leopoldo gemacht. Es war ein ruhiger Nachmittag und ich habe den Ausblick über die Stadt, die Natur auf dem Gelände und die Ruhe sehr genossen. Leider war ich an dem Nachmittag etwas krank und war sehr schwach. Ein Einblick in meine letzten Wochen hier...
hier kommen nun wieder Nachrichten von mir, auf einen Schlag mehrere... Ist bisschen schwierig regelmäßig zu schreiben, weil ich immer unterschiedlich lang die Möglichkeit habe das Internet zu nutzen. Gerade wenn ich am Wochenende in der EST bin (wie jetzt gerade) dann ist die Bibliothek geschlossen, wo ich das Internet benutze. So geht es nur draußen unter freiem Himmel, weil ich in meinem Zimmer kein Wlan-Emfang habe.
Hier sind einige Fotos mit Eindrücken, was ich in letzter Zeit so erlebt habe:
Das ist mein Fahrrad! Die Gangschaltung geht nach vielem probieren nicht, doch nun fahre ich mit einem Gang. Es ist mein treues Fortbewegungsmittel und bringt mich immer gut die ½ Stunde Fahrtweg zur EST (Uni) und zurück! Auch auf allen anderen Wege begleitet es mich. Ich bin sehr dankbar, dass ich es bekommen habe.
Das ist mein Zimmer in der EST. Es ist sehr gut, dass ich da auch eine Übernachtungsmöglichkeit habe, so kann ich am Wochenende ab und zu dort übernachten und muss nachts (22:20 Uhr) nach meinen beiden Abendvorlesungen nicht zurück in meinen Stadtteil.
Hier ein Foto aus einer meiner Vorlesungen (Educacao Cista – ca. Religionspädagogik). Die Vorlesungen hier sind alle sehr praktisch angelegt, wir diskutieren viel und tauschen Erfahrungen aus. Als Grundlage haben wir meistens einen Text, den wir zu vor lesen müssen.
Hier bin ich bei meiner Nachbarin zum Chimarraotrinken.
Das sind sie Hunde im „casa“, wo ich wohne in Feitoria. Hier kennt ja meine große Angst vor Hunden. Am Anfang war es für mich nicht einfach und ich bin kaum alleine raus. Inzwischen habe ich sie nicht lieb gewonnen, doch sie kennen mich, ich sie, und es ist okay.
Nachricht aus Brasilien
Auf Arbeit konnte ich mich gut einleben und es ist anstrengend, macht mir aber auch große Freude. In der Uni komme ich den Umständen entsprechend gut mit. Gerade wenn ich abends Vorlesung habe, bin ich häufig sehr müde von Arbeit. Dann fehlt mir das Folgen der Gedanken der Professorin nicht leicht. Auch die Texte verstehe ich nur unterschiedlich gut. Doch das Studieren hier gefällt mir, ich lerne viel und es ist sehr interessant!
Im nächsten Bericht erhaltet ihr durch Fotos einen Einblick, was ich so in den letzten Wochen erlebt habe. Viel Freude dabei! :)

