kleines_annchen

07 Januar 2011

feliz ano novo

Liebe Freunde,
ich wuensche Euch noch ein gesegnetes neues Jahr 2011!
Ueber die Weihnachtsfeiertage und Silvester bin ich nach Witmarsum (wo ich 1 Jahr gearbeitet habe) gereist und habe meine Freunde dort besucht. Es war eine schoene Zeit, die Menschen dort wiederzusehen und ich hatte viel Zeit zum Ausruhen. Seit Dienstag bin ich wieder in Sao Leopoldo und beende mein Praktikum. Die Kinder und viele Mitarbeiter sind in den Ferien, jedoch es gibt immer was zu tun. Ich beteiligte mich die Woche am "nota fiscal"-Projekt, wo soziale Einrichtungen einen Prozentsatz der Steuern gesammelter Kassenzettel erhalten, ausserdem gestaltete ich mein Deutschlandprojekt und besuchte einige Kinder und Familien in ihren Haeusern. Zu sehen, wie die Kinder wohnen, war fuer mich eine interessante Erfahrung. Viele Familien wohnen dich am Fluss und wenn dieser ansteigt, dann stehen ihre Haeuser unter Wasser.
Am Wochenende werde ich mit einerMitarbeiterin und ihrer Familie an den Strand hier in Rio Grande do Sul fahren, darauf freue ich mich schon sehr.
Ich wuensche Euch Gottes Segen!
Liebe Gruesse Anne

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18 Dezember 2010

Ausflug in den Zoo

Am Freitag den 10.12. war ich mit den Kindern zwischen 3-6 Jahren und den Mitarbeitern aus Talitha Kum im Zoo! Dies war ein schönes Erlebnis und ein anstrengender Tag! :)




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Weihnachtsmarkt in "Dois Irmaos"

Das letzte Wochenende war ich bei einer Mitarbeiterin Lorena und ihrem Mann Geraldo zu Besuch. Am Samstagabend machten wir einen Ausflug auf den "Weihnachtsmarkt" in der benachbarten Stadt "Dois Irmaos". Hier ein kleiner Einblick:





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08 Dezember 2010

NOIVA :)

Am 14. November 2010 haben wir, Adrian und ich, uns verlobt!

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die Adventszeit

Liebe Freunde,
wie in Deutschland hat hier auch die Advents- und Weihnachtszeit begonnen, doch durch das heiße Wetter, die langen Tage und den glitzernden kitschigen Weihnachtsschmuckes kommt nur wenige die passende Stimmung auf. Das ist schade. Ich habe jedoch meine Freude daran gefunden Weihnachtssterne zu basteln!
Seit letzten Mittwoch ist meine Vorlesungszeit in Brasilien zu Ende. Jetzt absolviere ich bis 22. Januar 2011 nur noch mein Praktikum. Dadurch habe ich ein wenig mehr Zeit und kann mich mehr auf das Praktikum konzentrieren. Das ist schön.
Im Deutschlandprojekt thematisiere ich die Jahreszeiten und Weihnachten. Adrian hat mir einige Kalenderbilder aus Deutschland gegeben und nun zeige ich sie den Kindern. Das freut sie sehr, besonders die Bilder vom Schnee finden sie toll. Mein Vater und Renate haben Fotos von Räuchermännern, einer Pyramide und Nussknackern gemacht, die ich entwickeln lies und nun auch den Kindern zeige. Dadurch lernen sie die Unterschiede vom Weihnachtsschmuck. Der Grund, weshalb wir Weihnachten in Deutschland und Brasilien feiern, ist der selber: Jesu Geburt! Mit den größeren konnte ich einen Adventsstern basteln, die Idee und das Material bekam ich von Adrians Mutter. Alle sind von dem Stern begeistert! Mit den mittelern Kindern ist letzte Woche ein zweisprachiges Memoryspiel entstanden, wodurch sie die Vokabeln leichter lernen können.

Es macht Freude, den Kindern etwas bei zu bringen, auch wenn es nicht immer einfach ist.
Ich wünsche euch eine gesegnete und besinnliche Adventszeit!
Abracos, Anne

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27 November 2010

Fotos aus dem Praktikum

Hier noch zwei Fotos aus meinem Praktikum, die während des Deutschlandprojektes mit den Kindern entstanden.

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Urlaub mit Adrian


Nun werde ich von Adrians und meinem Brasilienurlaub berichten!
Adrian kam in der Nacht vom Freitag den 29.10. zum Samstag 30.10. mit Verspätung an, weil der Pilot im Flugzeug fehlte. Die ersten Tage sind wir in Sao Leopoldo geblieben und ich konnte Adrian meine Praktikumsstelle und die Hochschule zeigen. Außerdem wurden wir bei Freunden zum Currasco-Essen (Grillen) eingeladen und wir machten einen Ausflug nach Porto Alegre. Hier die Meereszunge von Porto Alegre




Am Mittwoch ging es dann über Nacht in den Bundesstaat Paraná, wo unsere erste Station Lapa war. Dort absolvierte Adrian ca. 1 ¾ Jahr seine Zivi. Es ist eine Entzugseinrichtung für Suchtabhängige. Adrian konnte mir viel zeigen und seine erlebten Geschichten dazu erzählen. Am Freitag fuhren wir weiter nach Palmeira, wo wir das Patenkind von mir und einigen Freunden besuchten. Es war ein schönes Wiedersehen, leider war die Zeit viel zu kurz. Gegen Abend erreichten wir Witmarsum und verbrachten das Wochenende mit meiner brasilianschen Familie Daniel und Luiza. Für mich war eine große Freude wieder bei ihnen sein zu dürfen. Wir besuchten auch Taléia und Hannelore mit ihren Familien, die mir in meinem Freiwilligendienst hier in Brasilien sehr wichtig geworden sind. Am Montag durften wir dann mit dem Familienpatenschaftsprojekt ins Innere zu einigen Familien fahren. Dies war in dem einem Jahr meine Einsatzstelle gewesen. Die Familien erinnerten sich noch an mich und es war ein herzliches Wiedersehen, auch wenn da die zeit wieder viel viel zu kurz war. Mir bereitete es auch viel Freude Adrian das alles zu zeigen, was mir so am Herzen liegt. :)




Dienstag ging es dann früh los auf die Honiginsel (ilha do mel), wo wir 7 Tagen verbrachten. Nach längerem suchen fand Adrian eine sehr schöne Pousada (Unterkunft), wo wir sogar über das verlängerte Wochenende bleiben konnten. Das Wetter war wechselhaft, doch für unsere Erkundungstouren auf der Insel genau richtig. Wir hatten heiße Tage für den Strand und kühle um unsere Abenteuerlust zu stillen ;) Wir konnten richtig abschalten und einfach die Zeit zu zweit genießen. Eine Nacht erfüllte mir Adrian meinen Wunsch und wir übernachteten am Strand zwischen zwei Felsen!!
Nach unserem schönen Strandurlaub flogen wir am Mittwoch von Curitiba nach Uberlandia im Bundesstaat Minias Gerais, wo Adrian nach der 10. Klasse ein Austauschjahr absolvierte. Von seiner brasilianischen Familie dort wurden wir lieb empfangen. Sie zeigte uns die Stadt und Adrian erzählte mir, was sich alles so verändert hat. Auch lernte ich zwei seiner Freunde dort kennen und durfte einen kleinen Einblick in sein Austauschjahr erhalten.
Samstagabend ging es dann mit dem Nachtbus nach Sao Paulo, wo eine andere Freundin von Adrian auf uns wartete. Sonntag war doch noch genug Zeit ein wenig die Stadt zu erkunden und gegen Abend sollten dann unsere Flieger nach Deutschland bzw. für mich nach Porto Alegre gehen. Meiner startete relativ pünktlich, Adrian seiner war defekt und so erlebte er noch einen erlebnisreichen Tag in Brasilien bis er dann mit über 24 Stunden Verspätung nach Deutschland flog.

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24 November 2010

bin wieder in Sao Leopoldo

Liebe Freunde,
nach reichlich 3 erlebnisreichen Wochen mit Adrian hier in Brasilien, bin ich nun wieder gut in Sao Leopoldo angekommen. Es war ein wunderschöner Urlaub und wir haben die Zeit sehr genossen. Mehr davon später...
Ich bin auch gleich wieder richtig im Uni- und Praktikumsleben angekommen und es gibt viel zu tun. Am Montag war meine Abschlussprüfung, die anders als erwartet, aber durch das Verständnis und die Hilfe von meinen Professoren gut gelaufen ist.
Hier in Brasilien beginnt nun auch die Weihnachtszeit. Für mich persönlich ist das alles sehr komisch, weil ich überhaupt nicht in Weihnachtsstimmung bin bei den warmen Temperaturen. Doch ich versuche ein wenig mich anzupassen.
Wenn jemand von euch ein gutes Plätzchenrezept mit einfachen Zutaten kennt, würde ich mich freuen, wenn ihr es mir schicken könntet. Ich möchte gern mit den Kindern hier backen.
Abracos, Anne

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27 Oktober 2010

Praktikumsveränderung

Letzte Woche habe ich erfahren, dass innerhalb von 2 Tagen meine Anleiterin (Sozialarbeiterin) ihre Arbeitsstelle wechselt. Dies war für mich eine schockierende Überraschung. Diese benötige ich unbedingt für die Absolvierung meines Praktikums. Inzwischen ist alles geklärt, ich darf bei CCEI Talitha Kum bleiben und die dort arbeitende Pädagogin wird mich solange anleiten, bis eine neue Sozialarbeiterin beginnt. Darüber bin ich Gott sehr dankbar! Dies ist für mich ein rießen Geschenk!
Ich werde weiterhin mit den Kindern und Jugendlichen arbeiten, indem ich das Deutschlandprjekt durchführe. Nebenbei begleite ich Mitarbeiter auf Sitzungen von der Stadt, lerne die städtische Sozialarbeit kennen und ... Es ist immer etwas los! :)

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was ich so gemacht habe...

Liebe Freunde,

inzwischen ist viel Zeit vergangen. Ich konnte vieles hier erleben, dadurch fehlt mir auch immer die Zeit etwas von mir zu schreiben. Jedes Wochenende ist etwas hier so. Zunächst durfte ich an einer regionalen Konfirmatenrüste teilnehmen, wo über 90 Teilnehmer dabei waren (u.a. einige aus meiner Gemeinde). Dann war ich 3 Tage in Gramado und Canela zwei Bergstädte hier in Rio Grande do Sul, die u.a. sehr geprägt sind von den deutschen Einwanderern. Dort war ich mit zwei anderen Deutschen, die derzeit in Porto Alegre studieren. Das Wochenende darauf war ich am Samstag den 16.10. zur 24 Jahre Versammlung von dem Brüder- und Schwesterbund (Fraternidade) in Santa Cruz (Rio Grande do Sul), die das CCEI Talitha Kum leiten. Bei dieser Veranstaltung konnte ich sehr viel über diesen Verein erfahren, was für mich sehr interessant war! Gleich am Sonntag den 17.10. war das 25 Jahre-Fest meiner Gemeinde (Stadtteil Feitoria) in Sao Leopoldo, dazu waren sehr viele Gäste da. Es gab einen Festgottesdienst, dann großes Grillen (Churrasco), dann spielte eine Band und es konnte getanzt werden bis zum Kaffee, anschließend war es zu Ende. Es war ein schöner Tag und ich unterhilt mich lange mit einem Pfarrer, der lange Jahre Missionar im Norden von Brasilien war. Das letzte Wochenende 22.-24.10. war ich zum Zwischenseminar vom FCM, mit dem ich damals ein Jahr Freiwilligendienst gemacht habe. Mein Vater, der der Geschäftsfüher vom FCM ist, bat mich dieses Seminar mit zu leiten und so fuhr ich hin. Für mich war es sehr schön, wieder in Paraná zu sein, wo ich mein Jahr verbracht habe, außerdem war der Austausch mit den derzeitigen Freiwlligen sehr spannend. Es hat mir Freude gemacht mitzuhelfen. Thematisch ging es u.a. um Gaben, Fähigkeiten und Werte! :)
Heute ist Mittwoch und in 2 Tagen kommt Adrian! :) Darauf freue ich mich schon sehr. Wir werden die ersten Tage hier in Sao Leopoldo bleiben und anschließend ein wenig reisen. Wir werden unsere Freunde hier in Brasilien besuchen, wo je einer von uns eine Weile gewohnt hat und auch an den Strand "Ilha do mel" fahren.
Bitte betet dafür, dass Gott uns auf unserer Reise beschützt!
Gott segne euch!
Liebe Grüße Anne

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29 September 2010

"Jantar", regionaler Kirchentag, Deutschlandprojekt, ...

Oi amigos,
Wieder sind einige Tage vergangen und ich konnte Neues erleben und Eindrücke sammeln.
Am Samstagabend war der "Jantar" von Talitha Kum. Das war ein großes Abendessen mit Tanz und Preisen zum Geld für die Einrichtung zu gewinnen, also für Freunde und Spender von Talitha Kum. Dies findet einmal im Jahr statt. Alles war sehr festlich und vornehm.
Am Sonntag war dann auf dem Gelände meiner Uni und der evangelischen Privatschule ein regionaler Kirchentag, welcher aller 2 Jahre stattfindet. Frühs fand ein großer Erntedankgottesdienst statt und am Nachmittag waren Seminare und Musik. Diese Eindrücke habe ich ebenfalls genossen. Anwesend waren eher die wohlhabenden Leute.
Mein Praktikum macht mir weiterhin Freunde, ist aber auch eine Herausforderung. Die Kinder sind nicht leicht zu unterrichten, weil fast alle aus schwierigen Elternhäusern kommen (psychisch kranke Eltern, drogenabhängige Eltern, vernachlässigte Kinder, ...). Aufgenommen werden bei Talitha Kum nur die Kinder, die es wirklich nötig haben. Die Kinder möchten an meinem Projekt teilnehmen und etwas lernen, doch ihnen mangelt es an Konzentration und Disziplin. Die letzten Wochen habe ich mit allen Gruppen über die Bibel und Gott vertrauen gesprochen. Es gibt nur einen Gott egal ob man in Brasilien oder Deutschland ist, sowie glauben die Katholiken und die Lutheraner an den selben Gott. Dabei habe ich herausbekommen, dass die Kinder zwar einige biblische Geschichten kennen, doch sie nicht einordnen können, doch sich nicht daran erinnern können. Sie äußerten von sich selber, dass sie mehr über die Geschichten aus der Bibel lernen wollen. Dies werde ich nun in mein Projekt einbauen.
In der Uni ist nun bereits die erste Hälfte des Semesters vorbei und letzten Montag habe ich meine Zwischenleistung abgegeben, die ich auf deutsch Schreiben durfte.
Ich freue mich schon sehr, dass Adrian mich in 30 Tagen besuchen kommt. Dann werden wir 3 Wochen auf Reisen gehen und unsere Freunde in Brasilien besuchen, sowie am Strand ein wenig Urlaub machen!
Viele liebe Grüße aus Brasilien
eure Anne

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19 September 2010

Fotos von Talitha Kum

Nun einige Bilder aus meiner Einrichtung.
Dona Sonia (Freiwillige in der Einrichtung bei der ich sonntags schon zweimal zum Essen war), Loreena (Bäckerin, von der ich schon sehr viel lernen durfte und die immer ein offenes Ohr für mich hat) und ich.
Cenira (4-5-jährigen), ich und Rosseli (12-16-jährigen). Sie sind „tias“ (Erzieherinnen) bei Talitha Kum. Solange und ich. Solange ist die Köchin hier und wenn sie mittags fertig ist in der Küche gibt’s bei ihr immer einen Chirmarrao. Da komme ich immer gern vorbei. :) Sie kocht sehr gut, was man an meinem Bauchumfang bisschen sehen kann!
Einige Kindergartenkinder beim Spielen im Sandkasten.
Am 16.09. führte eine Organisation aus Sao Leopoldo eine Informationsveranstaltung über den Schutz von Frauen gegen Gewalt durch. Ich durfte daran teilnehmen. Es war sehr interessant und ich denke diese Thematik muss hier noch viel mehr verbreitet werden. Häufig hört man von großer Gewalt innerhalb der Familien.

Am 17.09. haben wir einen Ausflug in den Park der Arbeiter gemacht, weil da derzeit zur Gaucho-Woche viele Buden, eine Bühne und ähnliches zum Gedenken an die Tradition aufgerichtet sind. In dieser Woche verkleiden sich auf viele traditionell, wie man an den Kindern sehen kann.
Am 18.09. war dann anlässlich der Gaucho-Woche der Straßenumzug bei mir im Stadtteil (Feitoria). Hier ein Bild von einigen Mitarbeitern und Kindern kurz vor dem Umzug. Bei dem Umzug haben die Kinder zum Lied „Er hält die ganze Welt“ gesungen und getanzt. Das Lied hat Nicolai aus Deutschland (1 Jahr Freiwilliger bei Talitha Kum) und ich den Kindern beigebracht.

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und weiter gehts ;)

Dona Sonia und ihre Familie, sowie Irma und die damiligen Hausmitbewohner. Hier sind wir bei Dona Sonia an einem Sonntag, als sie und ihre Familie uns zum Churrasco-Essen eingeladen haben.
Am 12.09. habe ich Catha aus Heidelberg in Porto Alegre getroffen, sie studiert dort für ein Jahr und gemeinsam konnten wir ein wenig Porto Alegre erkunden. Die Stadt besitzt noch viele alte Gebäude, die sehr an Europa erinnern. Auf dem Foto ist eins davon, wo jetzt wechselnde Ausstellung immer stattfinden.
Wir entdeckten auch das Gelände von der Gaucho-Woche dort. Hier einige Eindrücke:

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und weitere Fotos...


An einem Sonntag haben Irma, ich, Melina und Rolando (zwei die vorübergehend mit im Haus gewohnt haben) einen Ausflug zum Jesuitengelände hier in Sao Leopoldo gemacht. Es war ein ruhiger Nachmittag und ich habe den Ausblick über die Stadt, die Natur auf dem Gelände und die Ruhe sehr genossen. Leider war ich an dem Nachmittag etwas krank und war sehr schwach.

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Ein Einblick in meine letzten Wochen hier...

Liebe Freunde,
hier kommen nun wieder Nachrichten von mir, auf einen Schlag mehrere... Ist bisschen schwierig regelmäßig zu schreiben, weil ich immer unterschiedlich lang die Möglichkeit habe das Internet zu nutzen. Gerade wenn ich am Wochenende in der EST bin (wie jetzt gerade) dann ist die Bibliothek geschlossen, wo ich das Internet benutze. So geht es nur draußen unter freiem Himmel, weil ich in meinem Zimmer kein Wlan-Emfang habe.
Hier sind einige Fotos mit Eindrücken, was ich in letzter Zeit so erlebt habe:

Das ist mein Fahrrad! Die Gangschaltung geht nach vielem probieren nicht, doch nun fahre ich mit einem Gang. Es ist mein treues Fortbewegungsmittel und bringt mich immer gut die ½ Stunde Fahrtweg zur EST (Uni) und zurück! Auch auf allen anderen Wege begleitet es mich. Ich bin sehr dankbar, dass ich es bekommen habe.


Das ist mein Zimmer in der EST. Es ist sehr gut, dass ich da auch eine Übernachtungsmöglichkeit habe, so kann ich am Wochenende ab und zu dort übernachten und muss nachts (22:20 Uhr) nach meinen beiden Abendvorlesungen nicht zurück in meinen Stadtteil.


Hier ein Foto aus einer meiner Vorlesungen (Educacao Cista – ca. Religionspädagogik). Die Vorlesungen hier sind alle sehr praktisch angelegt, wir diskutieren viel und tauschen Erfahrungen aus. Als Grundlage haben wir meistens einen Text, den wir zu vor lesen müssen.


Hier bin ich bei meiner Nachbarin zum Chimarraotrinken.

Das sind sie Hunde im „casa“, wo ich wohne in Feitoria. Hier kennt ja meine große Angst vor Hunden. Am Anfang war es für mich nicht einfach und ich bin kaum alleine raus. Inzwischen habe ich sie nicht lieb gewonnen, doch sie kennen mich, ich sie, und es ist okay.

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Nachricht aus Brasilien

Es wird wärmer und ich werde wieder richtig gesund. Die letzten knapp 2 Monate hat sich die Kälte auch auf meine Gesundheit übertragen und ich hatte abwechselnd Grippe und Schnupfen. Ich hoffe dies ist nun endlich ganz vorbei.
Auf Arbeit konnte ich mich gut einleben und es ist anstrengend, macht mir aber auch große Freude. In der Uni komme ich den Umständen entsprechend gut mit. Gerade wenn ich abends Vorlesung habe, bin ich häufig sehr müde von Arbeit. Dann fehlt mir das Folgen der Gedanken der Professorin nicht leicht. Auch die Texte verstehe ich nur unterschiedlich gut. Doch das Studieren hier gefällt mir, ich lerne viel und es ist sehr interessant!
Im nächsten Bericht erhaltet ihr durch Fotos einen Einblick, was ich so in den letzten Wochen erlebt habe. Viel Freude dabei! :)

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28 August 2010

Veränderung im "casa"


„casa“ heißt Haus und damit meine ich das Haus, wo ich wohne. Ich wohne mit „irma“ der katholischen Schwester zusammen, doch es gibt außer unseren Schlafräumen noch zwei weitere. Letzte Woche wohnte noch eine Kolumbianerin Melina einige Tage mit bei uns. Sie möchte in die Brüder- und Schwesterschaft eintreten, welche das u.a. Kinderzentrum leitet. Daher ist ist für einige Zeit in Brasilien. Sie ist jedoch nur 4 Tage geblieben und nun wieder an einem anderen Standort der Brüder- und Schwesterschaft. Mit ihr kam der Brasilianer Evson (auch aus der Verbindung), er bleibt noch bis Sonntag, dann wechselt er ebenfalls den Ort.
Es ist immer ein Kommen und Gehen im „casa“. Dies hat seine guten, aber auch seine schlechten Seiten. Für mich ist es ungewohnt. Ich freue mich aber, wenn viele Leute im Haus sind. Die Tischgespräche genieße ich sehr, jeder hat etwas zu berichten und man kann vom anderen immer soviel lernen!
Seit letzten Montag ist bei Talitha Kum Nicolei ein Jugendlicher aus Deutschland (Aachen). Er macht über eine Organisation ein Jahr Freiwilligendienst. Nicolei wohnt jedoch im Zentrum von Sao Leopoldo in einer Gastfamilie. Er arbeitet Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag mit im Projekt und ich freue mich mit ihm zusammen zu arbeiten.

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projeto Alemanha

Liebe Freunde,
heute erzähle ich euch etwas über mein Deutschlandprojekt. Inzwischen habe ich einen festen Praktikumsplan. Jeden Morgen oder Nachmittag in der Woche gestalte ich mit einer anderen Erzieherin die Gruppenzeit. In dieser Zeit bringe ich den Kindern und Jugendlichen auch etwas über Deutschland bei. Von den Großen (Schulkinder) unterrichte ich jeweils immer 5-10 Kindern, bei den Kleinen bleibe ich immer mit den ganzen Kindern. Insgesamt habe ich sieben verschiedene Gruppen pro Woche. Die Kinder und Jugendlichen sind begeistert und lernen schnell. Es macht mir viel Freude mit ihnen zu arbeiten. Mit den Kleinen lerne ich vorwiegend Lieder, lasse sie ausmalen und mache Spiele. Mit den 3-4 jährigen studierte ich „Alle meine Entchen“ mit Bewegungen, mit den etwas Größeren „Er hält die ganze Welt in seiner Hand“ und lernte einige Vokabeln. Die Schulkinder gestalteten ihr eigenes kleines Büchlein über das Projekt und kopierten Vokabeln. Ich erzählte ihnen einige Fakten über Deutschland (höchster Berg, Bundesländer, Einwohnerzahl, ...) und zeigte ihnen Karten. Beispielsweise ist Rio Grando do Sul nicht so viel kleiner als Deutschland. Nächste Woche bekommen die Großen die Geschichte über den „Schippbogen“ erzählt und die Kleinen lernen einige Früchte.
Am Dienstagnachmittag ist nun immer meine Zeit mit der Sozialpädagogin Suzane. In dieser Zeit kann ich mit zu Sitzung außerhalb, Familienbesuchen von den Kindern, Büroarbeit kennen lernen, meine Fragen los werden, etc. Diese Arbeit interessiert mich sehr und ich bin shcon sehr gespannt, was ich alles lernen darf.

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16 August 2010

meine ersten Wochen

Heute ist Sonntag der 15. August 2010. Ich mag die Sonntage hier. An ihnen kann ich ausruhen, die Woche über liegen gebliebene Sachen machen und Bibellesen.
In den letzten zwei Wochen konnte ich hier viel kennen lernen, vieles Unklares hat sich geklärt, ich konnte Erfahrungen sammeln und Menschen kennen lernen.
Am Montag den 2. August hat mein Semester an der EST mit einem Gottesdienst begonnen. Abends hatte ich dann die erste Vorlesung. Da es an der Universität keinen Studiengang der Sozialen Arbeit gibt, belege ich theologische Kurse. Insgesamt besuche ich drei Stück (Montag abends: Diakonie und Hilfe, Dienstag morgens: Mission und Evangelisation und Mittwoch abends: christliche Erziehung). Die Prüfungen belege ich nur in Diakonie und Hilfe. Das Studieren hier macht mir viel Freude, es ist sehr interessant und spannend. Ich stelle für mich viele Vergleiche mit Deutschland her, erweitere mein Blickfeld. Mit der Sprache komme ich relativ gut zurecht, verstehe viel im Gespräch mit anderen und das Lesen von Fachtexten möchte ich trainieren. An den zwei Abenden, wo ich Unterricht habe, übernachte ich in der Uni, da es zu gefährlich wäre nachts als Mädchen alleine mit dem Bus in meinen Stadtteil zu fahren.
In meinem Praktikum sind letzten Montag (8. August) die Kinder aus den Ferien wieder gekommen. Ich konnte in dieser ersten Woche mit den Kindern einen Einblick in die Struktur und Arbeitsweise bekommen. Hier ist einiges anders, an dieses möchte ich mich für die Zeit hier gewöhnen und als reflektierte Erfahrungserweiterung mit nach Deutschland nehmen. Ein Beispiel: Die Kinder sind „wilder“ und die Erzieherinnen greifen bei Prügeleien erst später ein.
In meiner Praktikumsstelle gibt es sieben Gruppen. Ganztägig sind drei Gruppen da (2-3-jährige, 3-4-jährige, 5-6-jährige). Jede Gruppe besteht aus 15-20 Kindern und besitzt eine Erzieherin. Des weiteren sind Vormittags eine Gruppe von 6-12-jährigen (ca. 18 Kinder) und eine Gruppe von 12-16-jährigen (ca. 20 Kinder) in der Einrichtung. Nachmittags wieder je zwei Gruppen der Altersgruppen, jedoch beide zwischen 20-25 Kinder. Je eine Gruppe hat immer eine Erzieherin. Zu dem normalen Programm gibt es Projekte für jede Gruppe, beispielsweise Caporeia, Singen, Instrumente erlernen (Keyboard, Gitarre und Geige).
Meine Aufgaben werden voraussichtlich sein: unterstützende Betreuung der drei ganztägigen Gruppen der Kleinen, Durchführung eines Deutschlandprojektes für alle Gruppen und Zusammenarbeit mit der Sozialarbeiterin (Unterstützung der Familien von den Kindern). Doch dies wird alles Gestalt in den nächsten Wochen annehmen.
Gestern ist Edson, der Kolumbianer, abgereist. Er wird noch einige Tage in Santa Cruz (RS-Brasil) bleiben und anschließend an Kolumbien zurückgehen. Nun wohne ich mit Schwester Maria José alleine im Haus und unterstütze sie bei den täglichen Hausarbeiten. Über Kontakte konnte ich nun ein Fahrrad bekommen, welches nach einer Reparatur funktionsfähig ist. Darüber freue ich mich sehr!!
Eine lutherische Gemeinde in einem Stadtteil konnte ich auch finden und die letzten zwei Wochenende an ihrem Gottesdienst teilnehmen. Es ist ein kleiner Abzweig anderen Gemeinde und daher sind nicht viele Leute dort. Die ich schon kennen lernen durfte sind sehr offen und herzlich. Ich fühle mich dort wohl. Durch ihre kleine Größe gibt es leider keine Kinder- und Jugendarbeit. Aller zwei Wochen findet der Gottesdienst samstags Abend 19 Uhr statt oder sonntags Vormittag 9 Uhr.
Das Internet kann ich derzeit nur in Uni nutzen, was jeden Montag und Mittwoch sein wird.
Ich wünsche Euch Gottes Segen!
Viele liebe Grüße
eure Anne

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29 Juli 2010

erste woche

Olá amigos.
Die erste Woche ist fast rum und ich konnte schon viel erlebe.
Mein Koffer ist gestern endlich angekommen. Es ist schön seine eigenen Sachen wieder zu haben und vor allem warme Kleidung. Hier ist es Winter. Frühs sind meist so 8-10° C, tagsüber kann es in der Sonne an die 20° C werden, jedoch nur in der Sonne. Im Haus ist es immer ein bisschen kälter als draußen. Das bedeutet immer viele Pulli-Schichten übereinander und nie die Straßenkleidung ausziehen.
Am Sonntag haben wir als Hausgemeinschaft (die Schwester „irma“, der Kolumbianer und ich) zusammen gekocht, jeder etwas aus seinem Land. Es war sehr lustig, besonders als alles fertig war und irma gesagt hat, jetzt müssen wir noch noch 2 Stunden warten bis das Fleisch fertig ist. Es hatte dann wirklich noch reichlich eine Stunde gedauert.
Nächste Woche beginnt mein Studium. Zu Beginn werde ich in einige Kurse rein schauen und dann entscheiden, welche ich belege. Mit dem Praktikum kann ich so richtig erst am 9.8. beginnen, da zu vor hier noch Ferien sind. Jedoch helfen alle Mitarbeiter diese Woche beim „Sao Leopoldo Fest“ (Fest der deutschen Einwanderer) mit. Nächste Woche finden Versammlungen statt und alles wird für das neue Semester vorbereitet.
Abracos, sua Anne
Hier noch einige Fotos:

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