feliz ano novo
ich wuensche Euch noch ein gesegnetes neues Jahr 2011!
Ueber die Weihnachtsfeiertage und Silvester bin ich nach Witmarsum (wo ich 1 Jahr gearbeitet habe) gereist und habe meine Freunde dort besucht. Es war eine schoene Zeit, die Menschen dort wiederzusehen und ich hatte viel Zeit zum Ausruhen. Seit Dienstag bin ich wieder in Sao Leopoldo und beende mein Praktikum. Die Kinder und viele Mitarbeiter sind in den Ferien, jedoch es gibt immer was zu tun. Ich beteiligte mich die Woche am "nota fiscal"-Projekt, wo soziale Einrichtungen einen Prozentsatz der Steuern gesammelter Kassenzettel erhalten, ausserdem gestaltete ich mein Deutschlandprojekt und besuchte einige Kinder und Familien in ihren Haeusern. Zu sehen, wie die Kinder wohnen, war fuer mich eine interessante Erfahrung. Viele Familien wohnen dich am Fluss und wenn dieser ansteigt, dann stehen ihre Haeuser unter Wasser.
Am Wochenende werde ich mit einerMitarbeiterin und ihrer Familie an den Strand hier in Rio Grande do Sul fahren, darauf freue ich mich schon sehr.
Ich wuensche Euch Gottes Segen!
Liebe Gruesse Anne




Das letzte Wochenende war ich bei einer Mitarbeiterin Lorena und ihrem Mann Geraldo zu Besuch. Am Samstagabend machten wir einen Ausflug auf den "Weihnachtsmarkt" in der benachbarten Stadt "Dois Irmaos". Hier ein kleiner Einblick:















Dona Sonia (Freiwillige in der Einrichtung bei der ich sonntags schon zweimal zum Essen war), Loreena (Bäckerin, von der ich schon sehr viel lernen durfte und die immer ein offenes Ohr für mich hat) und ich.
Cenira (4-5-jährigen), ich und Rosseli (12-16-jährigen). Sie sind „tias“ (Erzieherinnen) bei Talitha Kum.
Solange und ich. Solange ist die Köchin hier und wenn sie mittags fertig ist in der Küche gibt’s bei ihr immer einen Chirmarrao. Da komme ich immer gern vorbei. :) Sie kocht sehr gut, was man an meinem Bauchumfang bisschen sehen kann!
Einige Kindergartenkinder beim Spielen im Sandkasten.
Am 16.09. führte eine Organisation aus Sao Leopoldo eine Informationsveranstaltung über den Schutz von Frauen gegen Gewalt durch. Ich durfte daran teilnehmen. Es war sehr interessant und ich denke diese Thematik muss hier noch viel mehr verbreitet werden. Häufig hört man von großer Gewalt innerhalb der Familien.
Am 17.09. haben wir einen Ausflug in den Park der Arbeiter gemacht, weil da derzeit zur Gaucho-Woche viele Buden, eine Bühne und ähnliches zum Gedenken an die Tradition aufgerichtet sind. In dieser Woche verkleiden sich auf viele traditionell, wie man an den Kindern sehen kann.
Am 18.09. war dann anlässlich der Gaucho-Woche der Straßenumzug bei mir im Stadtteil (Feitoria). Hier ein Bild von einigen Mitarbeitern und Kindern kurz vor dem Umzug. Bei dem Umzug haben die Kinder zum Lied „Er hält die ganze Welt“ gesungen und getanzt. Das Lied hat Nicolai aus Deutschland (1 Jahr Freiwilliger bei Talitha Kum) und ich den Kindern beigebracht. 






Das ist mein Fahrrad! Die Gangschaltung geht nach vielem probieren nicht, doch nun fahre ich mit einem Gang. Es ist mein treues Fortbewegungsmittel und bringt mich immer gut die ½ Stunde Fahrtweg zur EST (Uni) und zurück! Auch auf allen anderen Wege begleitet es mich. Ich bin sehr dankbar, dass ich es bekommen habe.
Das ist mein Zimmer in der EST. Es ist sehr gut, dass ich da auch eine Übernachtungsmöglichkeit habe, so kann ich am Wochenende ab und zu dort übernachten und muss nachts (22:20 Uhr) nach meinen beiden Abendvorlesungen nicht zurück in meinen Stadtteil.
Hier ein Foto aus einer meiner Vorlesungen (Educacao Cista – ca. Religionspädagogik). Die Vorlesungen hier sind alle sehr praktisch angelegt, wir diskutieren viel und tauschen Erfahrungen aus. Als Grundlage haben wir meistens einen Text, den wir zu vor lesen müssen.
Hier bin ich bei meiner Nachbarin zum Chimarraotrinken.
Das sind sie Hunde im „casa“, wo ich wohne in Feitoria. Hier kennt ja meine große Angst vor Hunden. Am Anfang war es für mich nicht einfach und ich bin kaum alleine raus. Inzwischen habe ich sie nicht lieb gewonnen, doch sie kennen mich, ich sie, und es ist okay.


