kleines_annchen

17 Mai 2008

mal wieder ein lebenszeichen... kalte grüße

bin gerade wieder im internet im familienzentrum und besitze daher gutes internet. gestern als ich das erste mal hier ne internetseite öffnete konnte ich meinen augen nicht glauben, wie schnell die da war. hatte schon begonnen viele nebeneinander wieder zu öffnen, doch bevor ich auf die andere wechseln konnte, war die aktuelle schon da... einfach nur der hammer!
doch nun zu mir:
mir gehts gut! voll mega gut!
ein problemchen gibts nur: mir ist kalt! naja, es wird langsam winter und zwei-drei pulli dazu noch ne dicke winterjacke braucht man schon, wenn man den tag überstehen will. da hilft es auch nicht sich ins warme häuschen zu verziehen, denn das existiert nicht. innen- und außentemperatur entspricht der selben. dochman gewöhnt sich an alles und härtet ab! probleme gibt es nicht, nur herausforderungen, sagt immer meine mitbewohnerin und ich stimme ihr zu!
als einzige wärmequelle besitzen wir in unserer wohnung einen kleinen heißlüfter, der uns treu als freund zur seite steht. viele andere haben einen holzherd, doch das haben wir nicht. ich glaube ich hätte auch keine lust immer holz zu hacken.
mit an den strand fahren, bringt zur zeit auch nicht soviel, dass habe ich schon an meinem letzten strandwochenende anfang mai festgestellt. von vier tagen hatten wir zweimal gut die möglichkeit zum baden. trotzdem war das wochenende mit zwei anderen freiwlligen (sebastian und kerstin) einfach genial. wir waren in camporiu und konnten ne menge anstellen... viel gesehen und verrückte sachen gemacht. will das we nicht wieder umtauschen!
in lapa mitte april war es auch einfach genial. ponyreiten, deutsche familie besucht, kleine waldtour, käfer fahren, "psychater(?)" gespielt (wie auf dem vorbereitungsseminar in deutschland noch), ...
mit meiner jugend stelle ich auch immer bissel was an, wenn ich mal ein we zu hause bleibe. letzten samstag war zum beispiel "II Menno-olympiade" und natürlich meine jugend hat gewonnen, ich habe auch drei medaillien mit gewohnen :) .
meine arbeit läuft ganz gut. die letzten zwei wochen waren ziemlich anstrengend, da wir drei tage in der woche immer ins interior gefahren sind. wir gestalteten frauen- und kinderprogramme. alleine fällt es mir immer noch schwer die kinderprogramme zu gestalten, da die kinder ganz unterschiedlicher altersgruppe sind und mein potugiesisch echt zu wünschen übrig lässt. ich rede viel zu viel deutsch noch... :( neben dem programmen und besuchen im interior schreibe ich fleißig informationsbriefe an die paten, nebenbei kümmere ich mich um alle fotos der amb und erledige was so anfällt. sei es ein text für daniel abtippen oder einen bericht schreiben. oft kommt immer was zu meiner normalenarbeit dazwischen, wa sich erledigen muss. taléia und ich haben gut unsere aufgaben eingeteilt, dass jeder genügend zu tun hat und keine arbeit liegen bleibt bzw doppelt gemacht wird. mir macht die arbeit voll spaß und ich ahbe auch viel verantwortung, was ich sehr schätze.
letzten montag, den 12. mai, konnte ich das patenkind meiner jg und mir zum geburtstag besuchen, dass war voll schön. ich habe das geschenk aus deutschland übereicht und einen kuchen für sie gemacht. die familie hat kein geld hier einen kuchen zu backen oder ein geschenk zu machen. so war die freude doppelt so groß, anschließend haben wir noch viel gespielt. ich habe die gemeinsame zeit genossen und ich glaube sie auch! :)
mit meinen bewerbungen bin ich fast durch, ein brief muss noch auf die reise zu meinem papa gehen, der sich für mich darum kümmert und der andere ist fast angekommen schon. ich bewerbe mich für soziale arbeit und an bibelschulen. mal schauen, wo mich gott dann genau hinstellt. ich will wirklich ihm vertrauen, er weis wo mein platz ist!
das wars erstmal wieder! ich hoffe hier habt wieder einen kleinen einblick bekommen. leider kann ich auch meine fotos her nciht zugreifen. ich versuche bald wieder einige hineinzustellen!
gott segne euch!
um abraço eure anne

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10 April 2008

meine kleene princesinha zu Besuch

Meine Kleene hat mich im Februar besucht, hier ein paar Fotos:

das perfekte Mädchenklo (im Familienzentrum)!
die Hungerhilfe in Palmeira
die alte Straßenbahn in Rio de Janeiro
ich und mein Vater auf dem Zugerhut in Rio
ich und meine Kleene in Rio (an der Straßenbahn)

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ein paar Fotos

das kann man essen und ich habe es: frittierter fisch !!
ich beim helfen vom formen von cuxinhas (teigtropfen mit hähnchenfleisch innendrin)
eine maracuja-blüte
ich, hab mal zugelassen, dass von mir fotos gemacht werden >seltenheit

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paar Stationen aus meinen letzten 2 Wochen...

29./30.3.08 geniales Wochenende mit zwei anderen Freiwlligen in Curitiba: "Shoppen für dne Winter, dass man nicht erfriert (zum Spaßen ist der Winter hier nicht, ohne Heizung etc.)", "Filhos do Homen-Konzert" (endlich mal wieder auf nem richtig guten christlichen Konzert :) und "Hippiemarkt, mit erfolgreichen Einkäufen: Hängematte und kleine Geschenkchen für die Heimat"

5./6.4.08 schwarzen Kuchen backen mit Doro, der zweite Versuch glückte dann shcon mehr, doch Kuchenbacken im Gasherd mit nur Unterhitze ist shcon ein Kunststück für sich...
Am 6.4. dann das große Verabschiedungsfest von Peter Pauls, nun ist sein Enkel Christian der große Chef hier! Achtung!! ;) Ich durfte viele viele Fotos machen *freu* Vor mir kann sich keiner verstecken! Und, es gab viel zu viel zu Essen... (besser keine Fotos mehr von mir beschauen, da waren auch die vielen Einladungen in letzter Zeit dran Schuld, in Witmarsum kochen die Leute einfach zu gut)

11.-13.4. geplant ist ein Besuch bei den Freiwlligen in Lapa, bin shcon gespannt wie's wird, wollen Ponyreiten etc. *freu*

Auf Arbeit:
läuft alles ganz normal. Sie macht mir immer noch voll viel Freude, größtenteils schreibe ich nur noch Briefe nach Deutschland und Kanada, übersetzen macht Taléia. Wenn wir ausfahren, werde ich meistens schon freudig begrüßt, vorallem von den Kindern :) Jeden tag macht men neue Erfahrungen und wird geprägt. Leider gibts zur zeit einige schwierige familien, wo nun Entscheidungen getroffen werden müssen, nicht so einfach. kIch bin shcon richtig in der Arbeit drinne, werde um Rat gefragt und darf/muss mitentscheiden, was oft voll schwer ist.
Holger unser lieber säschiche Informatiker geht leider... hat gekündigt. :( Werd ihn wohl ein wenig vermissen, an wen soll ich mich jetzt mit meinen Computerproblemen wenden?

Naja, das wars erstmal wieder. Muss ja auch mal Schlafen gehen!
Gott segne Euch!
Um abraco Anne aus Brasilien

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28 März 2008

oooo....

ja, ja... da bin ich also mal wieder...
Ja, wer sich frägt, ob ich noch lebe. Die Antwort: JA ! Mich haben noch keine wilden Tiere gefressen, keine Indianer zu ihrem Anführer gemacht und was wahrscheinlicher wäre, auch keine Wellen des Ozeanes verschluckt.
Ja, das mehr liebe ich, da zieht es mich immer wieder an meinen freien Tagen hin. So hieß es für mich auch: "Ostern am Strand". Ich war mit den anderen vier Freiwilligen-Mädels von der AMB in Guaratuba. Das ist ein mittelgroße Strandstadt hier im Bundesstaat Paraná. Es war eine sehr erholsame Zeit, ich konnte endlich mal wieder richtig auftanken, habe viel gelesen und einfach mal nix getan. Was leider nur sehr schade war, ich konnte nicht richtig Ostern feiern. Für eine richtige Osterstimmung fehlte mir zuviel von zu Hause, vorallem die Veranstaltungen mit anderen Jugendlichen, zum Beispiel Osternacht. Wir hatten weder Gottesdienst noch ähliches, nur zwei gemeinsame Andachten. Außerdem war am Strand normaler Urlaubsalltag, Supermarkt offen etc. Samstag-Abend gings ein wenig feiern wieder, dass gehört zu Strand und Urlaub einfach dazu...
Strand erlebt habe ich auch auf der Rüstzeit von meiner Jugend, die Mitte Februar war. Wir waren auch in Guartuba gewesen und meine kleine Pricesinha (Jessi) war mit, das war das Größte!! Wir haben den Brasilianern ersteinmal gezeigt, wie eine richtige Sandburg aussieht, Schlammschlachten gemacht und noch weiteres Zeug angestellt. Die Gemeinschaft war echt genial und auch die Themen am Abend! Ich bin Gott sehr dankbar für meine geniale Jugend!
So, nun folgt die Überleitung zu Jessi...
Ja sie war knappe drei Wochen im Februar da und es war einfach nur eine voll geniale, gesegnete Zeit. Am Anfang war es komisch, plötzlich tritt meine alte Welt in meine neue Welt. Ja, ich ahbe mir hier mein eigenes kleines persönliches Leben aufgebaut: neue Leute, neue Umgebeung, neue Gewohnheiten, ne andere "Anne" ??? Ich weis es nicht. Es war komisch. Doch dann nach dem ersten Schock, war alles genau wie früher, wie als wäre Jessi und ich nie getrennt gewesen. Um so größer war natürlich dann auch der Abschiedsschmerz. Jessi hinterlies ein großes Loch... Naja, wir erlebten viel lustige Sachen zusammen und reisten viel. Ich durfte viel viel viel sehen, z.B. die Wasserfälle "Foz do Iguazu", "Rio de Janeiro", ... Es war genial! Nicht zu vergessen ist unsere lustige Papierkorbfotoaktion. Hast du ein Foto von dir vor dem Papierkorb auf dem Zuckerhut? Dann wirds aber Zeit!
... Einfach nur eine Unvergessliche Zeit...
Dann war im Februar auch das Zwischenseminar von CD... ohhh... das war witzig. Wir Freiwilligen halt, durchgeknallt von Kopf bis Fuss, obwohl ich da noch zu sehr brav zähle. Naja,.. Das genialste neben den Themen und der Gemeinschaft, war das viele viele Skat spielen (wir wussten wie wir uns wachhalten: megasüßen Cafessinho oder tonnenweise Cola). Frage besser nicht nach dem Ergehen der Bäuche. Und was auch der Hammer war: Die Suche nach dem Supermarkt Donnerstagabend. Eigentlich wollte Tomi sich ja nur Chinellos kaufen, eigentlich... fast alle kamen mit, einfach noch ein wenig raus an die frische Luft, am Ende verliefen wir uns endlos in Curitiba. Wir lernten wieder: Tomi weis einfahc nie wo es lang geht, auch wenn er der Größte ist!
Samstagabend veranstalteten wir dann eine mega geniale "Beachparty" am Pool, welche buchstäblich ins Wasser fiel >es begann zu regnen, doch wir hatten trotzdem unseren Spaß.
...usw...
Nun noch bissel was von Arbeit. Also ja, ehhh, ... Ich will nicht mehr nach Aufhören! Ich bin inzwischen richtig fest eingearbeitet, kann mich vorm Briefeschreiben nciht mehr retten, soviel zu tun. da ich halt auch inzwischen soviel selbstständig machen kann. Mir macht das alles so mega viel Freude. Ich finde keine Worte.
Die Kinder und Familien habe ich so sehr ins Herz geschlossen. Ich mache immer haufen Blödsinn mit ihnen ;)
Das Fotografieren lernen ich auch immer mehr. Es entstehen richtig geniale Fotos.
Meine Mitarbeiter sind einfach nur klasse und und und...
Das was ich jetzt mache, ist genau das was ich auch gerne weiterhin machen möchte. Eine gute Abwechselung zwischen Schreiben und der direkte Kontakt mit Menschen.
Mit der Sprache ist es noch lala, alleine Kinderprogramm leiten fällt mir schwer, doch so Einzelgespräche klappen ganz gut, zu was gibt es Hände und Füße ?!
So, dass wars dann erstmal wieder... Eigentlich bin ich gerade nur im Internet, weil ich meine Bewerbungen machen müsste. Doch mir fehlen schon wieder die notwendigen Informationen. Ich bin echt kein Meister in alle Dinge für Bewerbungen zusammen zu haben. Naja, wird schon alles...
Ach, ja erstmal zu Info: seit mehren Wochen nun schon bin ich "fleißig" am Bewerbungen schreiben (Lebensläufe geistlich, normal, reflektierend, ...) für Bibelschulen und evangelisch Fachhochschulen. So einfach war das nicht, bis ich Frieden über alles hatte. Es war ein ziemlicher starker innerlicher Kampf und oft war ich sehr verzweifelt und am Ende... Doch das geniale ist, wir dürfe auf Gott vertareun und er hilft uns, das hat er uns versprochen!
Um grande abraço Anne (eine große Umarmung)

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14 Januar 2008

SCUPA...

Entschuldigung... Das Wochenende, wo ich so gutes Internet hatte, war schneller vorbei als ich dachte und anschließend begann wieder die vollgepackte Zeit der Weihnachtsprogramme und so weiter. Es tut ir Leid, das ich angefangen hatte mit den Bildern hochladen etc. und nicht weiter gemacht hatte. Dies versche ich bald nachzuholen!
Jetzt bin ich gerade i der Nähe von Floripanopolis (Insel in Südbrasilien) auf einer Cerene-Station und besuche andere Freiwillige. Seit Ende Dezember habe ich Ferien. Zu Beginn habe ich viel it meiner Jugend gemacht, entspannt und Freunde in Witmarsum besucht. Im zweiten Teil meiner Ferien habe ich Besuch aus Deutschland von meiner Freundin Anna ud ihrer Familie bekomme. Mit ihnen habe ich Vila Velha einen Naturpark mit besonderen Steinen und Löchern besucht, ihnen meine Arbeit vorgestellt und Curitiba erkundet. Dann gings für mich weiter nach Blumenau (Cerene-Station besuchen) und anschließend nach Floripa zusammen mit fünf Jungs. Das war schon ein witziges Wochenende und vor allem habe endlich mal wieder viel viel Skat spielen können, wie ich das vermisst habe!! Nu habe ich noch ein Abstecher nach Palhoca gemacht um die Cerene-Station hier kennen zulernen. Sie iegt wirklich traumhaft und ich genieße vorallem das Meer sehr! Einen Sonnebrand ahbe ich auch schon wieder bekommen, doch halb so schlimm, daran habe ichmich seit der Ile de mel schon gewöhnt, härter als da kann es nicht weren.
Ab Donnerstag muss ich wieder arbeiten, dann sind die schönen Ferien vorbei, doch ich freue mich schon sehr auf die Arbeit wieder. Im Februar sieht es bei mri auch schon wieder sehr voll aus, denn ich bekome ja Besuch von meinem Vater und meiner kleinen Prinzessin. Mit ihnen werde ich auch ein wenig Brasilien unsicher machen!! :) Außerdem steht das CD-Zwischen-Seminar an und die Strandfreizeit mit meiner Jugend!!! *freu*
Das wars erstmal wieder. Leider kann ich meine Bilder nicht hochladen, da ich hier nur den genialen DSL-Anschluss bei Cerne nutze und natürlich meinen Laptop nicht dabei habe, viel zu gefährlich.
Gott segne Euch!
Ich wünsche Euch ein gesegnetes neues Jahr 2008!!!
Eure Anne aus Brasilien

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17 Dezember 2007

Wir Freiwilligen


Also, dass sind also meine lieben Mitfreiwlligen bei der AMB. Nicht alle kommen aus Deutschland, einige aus Brasilien. Das Foto ist ach nicht ganz vollständig und aktuell. Denn zur Zeit sind wir 5 Mädels und 2 Jungs, die direkt aus Deutschland kommen. Ich bin froh, dass wir ein gutes Team sind. Wenn man den anderen braucht, ist er für einen da und man kann sich auf den anderen verlassen. Zu Beginn waren wir noch 2 Jungs mehr, doch die sind im November bereits nach Deutschland wieder. Im Februar/März wird uns der nächste verlassen, weil er auch nur ein halbes Jahr macht. Mal schauen, wie so weitergeht...

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Das AMB-Gelände

Das ist das schöne AMB-Gelände! Auf dem erste Foto seht hier das Gebäude, in dem wir arbeiten. Im oberen Bereich liegt auch das Zimer, wo ich mit den anderen aus der Familienpatenschaft arbeite. Der Blick ist vom Eingangstor aus. Im uterem Bild sieht man Doro & meine Terasse mit unserer Eingangstür (beim Foto war sie nch sehr sauber, inzwischen befinden sich da immer unsere Hunde, die viel Chaos immer hinterlassen). Das erste Fenster ist unsere Küche mit Aufenthaltszimmer. Hinter dem hinteren Fenster verbirgt sich unser noch werdendes Wonzimmer. Zur Zeit ist es noch mehr Abstellraum... :( Sonst ist das Gelände voll genial weiter. Wald, Tiere,... was man will...



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Adventskranz

Das ist Doro und mein toller Adventskranz. Ein wenig weihnachtlich haben wir es uns auch gemacht, doch halt mit den Mitteln, die wir haben. Leider waren wir nur wenig in der Adventszeit zusammen zu Hause, so dass wir unseren Adventskranz kaum genutzt haben. Doch er lebt immer noch!!

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16 Dezember 2007

Laranja und Tedy

Kaum zu glauben, aber wahr! Ich ahbe einen Hund (zusammen mit Doro) und das schon seit dem 6. November 2007, denn da ist die kleine "Laranja" geboren (auf dem ersten Foto). Inzwischen ist sie nichtmehr so ruhig und lieb wie auf dem Foto. Sie macht alles ihrer größeren Schwester Tecka (gehört meiner Nachbarin) nach und wird immerwilder und frecher. Doch ich mag sie sehr und sie hilft mir sehr meine Angst vor Hunden immer mehr zu überwinden. Sie ist so lieb und süß und ein wenig schüchtern, wie ich auch. Langsam gewöhnt sie sich auch immer mehr an mich und hört auf ihren Namen.
Das untere Bild zeigt Tedy (die Mutter) mit den kleinen Hündchen, Laranja hatte zwei Geschwister).



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unsere Schweine

Das ist eins der drei Schweine, die wir hier bei der AMB haben. Unsere tollen Tiere und der allgemeine Mülleimer!

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FOTOGRAFIEREN :)

Ja, ja, das Fotografieren. Also wer mich aus Deutschland gut kennt, dass immer wo ich war, mein Fotoapparat mit dabei war. Hier ging es weiter so. Doch nun habe ich oft die geniale digitale Spiegelreflex-Kamara der AMB zur Verfügung. So entstehen noch mehr Bilder und übel geniale. Ich fotografiere viel für die AMB, besonders jetzt zu den Weihnachtsprogrammen, die waren. Mit meiner kleinen Kamara habe ich schon garkeine Lust mehr richitg Fotos zu machen. Man gewöhnt sich so schnell an einer bessere Kamara.



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Retiro 1.-4.11.2007

"Retiro" heißt Rüstzeit. Ich war mit einigen anderen Freiwilligen von der AMB und drei Gemeinden auf einer Rüstzeit bei Cuitiba. Dort lernte ich viele liebe Jugendliche aus meiner jetzigen Gemeinde kennen. Die Rüstzeit war eine rießige Gebetserhörung für mich. Denn Gott erfüllte mir meinen großen Wunsch endlich eine geistliche Heimat hier zu finden. Hier fülle mich hier jetzt richtig wohl und zu hause in Witmarsum, habe viele liebe Freunde gefunden, eine Hauskreis,... Gott ist genial! Außerdem hat Gott mich dran erinnert auf der Freitzeit, dass er noch großes mit mir vor hat,... Bibelschule? Mission? ... Ich bin gespannt!!

Wir Freiwilligen von AMB, die mit auf der Rüstzeit waren.
Alle Teilnehmer der Rüstzeit.

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so, info...

es tut mir mega leid, dass ich solange nichts mehr hören lassen ahbe von mir... ich hatte auf arbeit ne menge zu tun und nicht die zeit nebenbei noch zu schreiben... bitte entshculdigt!
so gerade habe ich sehr gutes internet, daher lade ich mal ein paar bilder hoch. die texte dazu folgen in nächster zeit!
gott segne euch!
o abraço
eure anne aus brasilien

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03 Oktober 2007

Ein paar Bilder aus dem Inneren




Das ist eine Dusche von einer sehr armen Familie, die noch kein angebautes Bad haben.
Eine Wäscheleine aus Stacheldraht und ein normaler Waschkübbel mit Waschbrett. Andere Leinen sieht man hier so gut wie nie. Oft hängt die Wäsche auch einfach nur über dem Stacheldrahtzaun.
Eine einfache Holzhütte ohne Fensterscheiben.
Tabakbauern bearbeiten ihr Feld.
Wir halten die Familien auch dazu an einen Gemüsegarten anzulegen, wodurch sie sich selber versorgen können. Dazu bringen wir ihn durch die Patenschaft den Samen. Das ist so ein schön angelegter Garten, nicht jeder Garten sieht so gut gepflegt aus.

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Das Wetter

Erinnert ein wenig an den April bei uns: „Der weiß nicht was er will!“ So ist es hier auch. Erst war schon Badewetter und nun ist es wieder sehr sehr kalt geworden, sogar in zwei Pullovern friert man. Nachts braucht man mindestens zwei Decken, Fingerhandschuhe und Schal kann ich auch nur jedem empfehlen! Das ungewohnte ist vor allem auch, dass es draußen genauso kalt ist wie in den Wohnungen. Heizungen gibt es nicht, höchstens mal einen Kamin und sonst den Holzherd in den armen Familien. Doro und ich haben weder Kamin noch Holzherd, nur unseren Gasherd. So zieht man sich halt mehrere Pullover an und hoffe auf wärmere Tage.
Immerhin war schon Frühlingsanfang, bald wird Sommer! ;)
Ich wünsche Euch einen schönen Herbst und weiße Weihnachten, denn die werde ich garantiert nicht haben, eher „heiße“! ;)

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Träume und Ziele

Ich versuche mich, wenn wir ins Innere fahren auch immer ein wenig mit den größeren Kindern zu unterhalten. Es ist interessant, bis jetzt gehen alle gerne in die Schule. Und viele habe ihre Träume für die Zukunft. Heute (Donnerstag 27.9.07) habe ich ein Mädchen kennen gelernt, dass will gerne Ingenieur werden. Es ist so schön zu sehen, wie die Kinder träumen, trotz der ganzen Armut und teilweise auch Aussichtslosigkeit. Die Schule ist hier kostenlos, vom Staat getragen, jedoch jede Ausbildung kostet Geld, welches nicht der Staat zahlt.
Mir wurde dabei so bewusst, wie schnell ich bis jetzt immer Hoffnung und Träume aufgegeben habe bzw. gar nicht erst begonnen habe zu träumen, weil es hoffnungslos aussah.
Es gibt hier auch das Gegenteil, ein 18-jähriges Mädchen hat vor kurzem mit der schule in der 9. Klasse einfach aufgehört, sie geht nun als Tagelöhnerin mit arbeiten, vor allem beim Tabakanbau. Viele Gewohnheiten der Brasilianer verstehe ich noch nicht so richtig, warum sie wie Leben. Doch ich lerne und versuche mich in die Kultur hinein zu leben.

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Das kleine Mädchen

Am Dienstag waren wir auch bei einer Familie die 5 Kinder hat. Zwei waren nur zu Hause, die anderen waren in der Schule. Das eine Mädchen war 5 Jahre alt und schaute mich die ganze Zeit mit sehr großen Augen an. Sie war sehr davon begeistert, wie ich Fotos von ihr gemacht habe. Gesprochen hat sie wenig. Ich setzte mich neben sie und legte einfach meinen Arm um sie. Es war so schön, nur da auf der einfachen kleinen Holzbank zu sitzen und in ihre großen Augen zu sehen. Mit ihr Zeit zu verbringen und ihr so ein Stück Liebe weiter zu geben. Auch ich konnte selber dadurch viel Liebe Auftanken von Gott Gott. Dann schenkte ich ihr auch noch ein Dominospiel für Kinder, was wir kurz spielten, denn bald müssten wir auch schon weiter.

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Mein Kaninchen "Abelhina"

Also Abelhina kommt von abelha und das heißt Biene auf Deutsch, also „Bienchen“. Wir waren am Dienstag bei einer Familie im Inneren. Die Kinder zeigten uns stolz ihre Kaninchenbabies und ich fragte sie so, ob sie schon Namen haben, die Antwort war nein. So gab ich dem Kleinen, welches ich auf dem Arm hatte einen Namen :) Eigentlich wollte ich es Bine (von Sabine) nennen, doch das war mir zu Deutsch so entstand nach kurzer Zeit Abelhina.
Ich hätte es am liebsten mitgenommen, so süß war es. Und es war genau 1 Monat alt, solange, wie ich schon in Brasilien bin... Doch so ein Tier macht auch Arbeit und bei der Familie hat das süße Kaninchen auch seine Familie. Hoffentlich sehe ich es bald wieder, denn die Familie ist auch voll lieb und gastfreundlich. Sie strahlt so eine Liebe und Wärme aus, dass man sich sehr wohl und willkommen fühlt. Und das trotz ihrer Armut, denn die Familie hat nicht sehr viel.
Das ist der Zwerg:

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Über die Arbeit


Nun will ich wieder von meiner Arbeit berichten. Es ist immer noch herrlich. Ich genieße echt jeden Tag. Zwischen drin hatte ich zwar nun auch mal ein paar Tage die nicht so schön waren. Wo im Büro einfach keine Arbeit da war und ich kleinere Aufgaben erledigen konnte, wie zum Beispiel nur Stifte spitzen. Aber ich bin Gott so dankbar, dass er mir da auch bewusst gemacht hat, dass diese Arbeit wichtig ist. Ich kann nicht immer nur so große ersichtlich wichtigen Dinge machen, manchmal muss man sich auch viele Blasen an den Fingern reiben für die kleinen Aufgaben (beim Spitzen).
Zur Zeit bin ich gerade auch beim bearbeiten einer Präsentation für Taléia, wenn sie dann nach Deutschland reist. Nora, meine Vorgängerin, hat sie schon begonnen und ich mache sie nun fertig. Auf Arbeit versuche ich nun auch nur noch Portugiesisch zu reden, doch das klappt noch nicht so ganz. Da Verstehen fällt mir so schwer. Im Inneren (Dörfer) bemühe ich mich immer mehr wirklich mit den Leuten zu unterhalten. Das klappt den einen Tag mal besser, den anderen schlechter. Kommt auch sehr auf meine Gesprächspartner an, wie viel Geduld sie mit mir haben. Zumindest macht es viel Spaß und wenn man dann die Erfolge sieht, ist die Freude groß!!
Ich bin auch sehr begeistert davon, wie Gott zu mir hier redet und wie ich ihn immer wieder erleben darf. Gerade durch die Menschen auf den Dörfern, durch ein Lächeln, eine Umarmung, darf ich immer wieder spüren, wie er da ist und mir Dinge deutlich macht. Ich darf hier soviel Lernen und Erkennen und Gott verändert mich. Das ist so schön auch so bewusst mit zu bekommen. Gott hat mich schon viel mehr Gelassenheit und Ruhe geschenkt. Ich bin nicht mehr so hektisch und auch mein totales Planen und dann enttäuscht sein, wenn es doch nicht klappt verliere ich immer mehr. So wie ich in Eigenschaften dazu lerne, wachsen ich vor allem auch im Glauben und in Erkenntnissen. Das wurde mir gerade auch in der Vorbereitung auf meine Andacht (die ich in der Morgenandacht bei der AMB am Mittwoch 26.9.07 gehalten habe) bewusst. Ich bin ein Missionar auch wenn ich nicht in den Urwald gehe und große Reden schwinge, auch wenn ich keine Bibelschule absolviert habe, etc. Wir alle Christen sollen kleine und große Missionare sein, dass sind wir nämlich allein schon, wenn wir einem anderen Menschen Gottes Liebe weitergeben, zum Beispiel durch eine liebevolle Umarmung. Missionar zu sein ist eine Einstellungssache, die wir jeden morgen neu bekennen sollen, Mission ist ein Lebensstil!
Sei ein kleiner Missionar in deiner Umgebung!! dazu will ich euch Mut machen!

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