ja, ja... da bin ich also mal wieder...
Ja, wer sich frägt, ob ich noch lebe. Die Antwort: JA ! Mich haben noch keine wilden Tiere gefressen, keine Indianer zu ihrem Anführer gemacht und was wahrscheinlicher wäre, auch keine Wellen des Ozeanes verschluckt.
Ja, das mehr liebe ich, da zieht es mich immer wieder an meinen freien Tagen hin. So hieß es für mich auch: "Ostern am Strand". Ich war mit den anderen vier Freiwilligen-Mädels von der AMB in Guaratuba. Das ist ein mittelgroße Strandstadt hier im Bundesstaat Paraná. Es war eine sehr erholsame Zeit, ich konnte endlich mal wieder richtig auftanken, habe viel gelesen und einfach mal nix getan. Was leider nur sehr schade war, ich konnte nicht richtig Ostern feiern. Für eine richtige Osterstimmung fehlte mir zuviel von zu Hause, vorallem die Veranstaltungen mit anderen Jugendlichen, zum Beispiel Osternacht. Wir hatten weder Gottesdienst noch ähliches, nur zwei gemeinsame Andachten. Außerdem war am Strand normaler Urlaubsalltag, Supermarkt offen etc. Samstag-Abend gings ein wenig feiern wieder, dass gehört zu Strand und Urlaub einfach dazu...
Strand erlebt habe ich auch auf der Rüstzeit von meiner Jugend, die Mitte Februar war. Wir waren auch in Guartuba gewesen und meine kleine Pricesinha (Jessi) war mit, das war das Größte!! Wir haben den Brasilianern ersteinmal gezeigt, wie eine richtige Sandburg aussieht, Schlammschlachten gemacht und noch weiteres Zeug angestellt. Die Gemeinschaft war echt genial und auch die Themen am Abend! Ich bin Gott sehr dankbar für meine geniale Jugend!
So, nun folgt die Überleitung zu Jessi...
Ja sie war knappe drei Wochen im Februar da und es war einfach nur eine voll geniale, gesegnete Zeit. Am Anfang war es komisch, plötzlich tritt meine alte Welt in meine neue Welt. Ja, ich ahbe mir hier mein eigenes kleines persönliches Leben aufgebaut: neue Leute, neue Umgebeung, neue Gewohnheiten, ne andere "Anne" ??? Ich weis es nicht. Es war komisch. Doch dann nach dem ersten Schock, war alles genau wie früher, wie als wäre Jessi und ich nie getrennt gewesen. Um so größer war natürlich dann auch der Abschiedsschmerz. Jessi hinterlies ein großes Loch... Naja, wir erlebten viel lustige Sachen zusammen und reisten viel. Ich durfte viel viel viel sehen, z.B. die Wasserfälle "Foz do Iguazu", "Rio de Janeiro", ... Es war genial! Nicht zu vergessen ist unsere lustige Papierkorbfotoaktion. Hast du ein Foto von dir vor dem Papierkorb auf dem Zuckerhut? Dann wirds aber Zeit!
... Einfach nur eine Unvergessliche Zeit...
Dann war im Februar auch das Zwischenseminar von CD... ohhh... das war witzig. Wir Freiwilligen halt, durchgeknallt von Kopf bis Fuss, obwohl ich da noch zu sehr brav zähle. Naja,.. Das genialste neben den Themen und der Gemeinschaft, war das viele viele Skat spielen (wir wussten wie wir uns wachhalten: megasüßen Cafessinho oder tonnenweise Cola). Frage besser nicht nach dem Ergehen der Bäuche. Und was auch der Hammer war: Die Suche nach dem Supermarkt Donnerstagabend. Eigentlich wollte Tomi sich ja nur Chinellos kaufen, eigentlich... fast alle kamen mit, einfach noch ein wenig raus an die frische Luft, am Ende verliefen wir uns endlos in Curitiba. Wir lernten wieder: Tomi weis einfahc nie wo es lang geht, auch wenn er der Größte ist!
Samstagabend veranstalteten wir dann eine mega geniale "Beachparty" am Pool, welche buchstäblich ins Wasser fiel >es begann zu regnen, doch wir hatten trotzdem unseren Spaß.
...usw...
Nun noch bissel was von Arbeit. Also ja, ehhh, ... Ich will nicht mehr nach Aufhören! Ich bin inzwischen richtig fest eingearbeitet, kann mich vorm Briefeschreiben nciht mehr retten, soviel zu tun. da ich halt auch inzwischen soviel selbstständig machen kann. Mir macht das alles so mega viel Freude. Ich finde keine Worte.
Die Kinder und Familien habe ich so sehr ins Herz geschlossen. Ich mache immer haufen Blödsinn mit ihnen ;)
Das Fotografieren lernen ich auch immer mehr. Es entstehen richtig geniale Fotos.
Meine Mitarbeiter sind einfach nur klasse und und und...
Das was ich jetzt mache, ist genau das was ich auch gerne weiterhin machen möchte. Eine gute Abwechselung zwischen Schreiben und der direkte Kontakt mit Menschen.
Mit der Sprache ist es noch lala, alleine Kinderprogramm leiten fällt mir schwer, doch so Einzelgespräche klappen ganz gut, zu was gibt es Hände und Füße ?!
So, dass wars dann erstmal wieder... Eigentlich bin ich gerade nur im Internet, weil ich meine Bewerbungen machen müsste. Doch mir fehlen schon wieder die notwendigen Informationen. Ich bin echt kein Meister in alle Dinge für Bewerbungen zusammen zu haben. Naja, wird schon alles...
Ach, ja erstmal zu Info: seit mehren Wochen nun schon bin ich "fleißig" am Bewerbungen schreiben (Lebensläufe geistlich, normal, reflektierend, ...) für Bibelschulen und evangelisch Fachhochschulen. So einfach war das nicht, bis ich Frieden über alles hatte. Es war ein ziemlicher starker innerlicher Kampf und oft war ich sehr verzweifelt und am Ende... Doch das geniale ist, wir dürfe auf Gott vertareun und er hilft uns, das hat er uns versprochen!
Um grande abraço Anne (eine große Umarmung)
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